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DIE CLASSIC SHIP COLLECTION -
FEINSTE SCHIFFSMINIATUREN AUS TRAVEMÜNDE
So kann man mit wenigen Worten das 1997 gegründete Travemünder Unternehmen beschreiben.

Ausgangsidee war es, die großen Atlantikliner des vergangenen Jahrhunderts in einer bisher nicht gekannten Qualität im Maßstab 1:1250 anzubieten. Neben den bisher seit Jahrzehnten bekannten Wasserlinienmodellen gab es eine Innovation: Das Vollrumpfmodell. Dabei zeigt man das vollständige Schiff incl. Unterwasserteil mit Schraubenanlage. Das Ganze wird dann in einer aus Glas gefertigten Vitrine auf einem Holzsockel präsentiert. Mit dem ersten Modell, dem IMPERATOR der Hamburg Amerika Linie von 1913 begann im November 1997 eine neue Epoche in der Welt der Schiffsminiaturen. War es bisher mehr einer fast verschworenen Sammlergemeinschaft vorbehalten, sich mit diesem schönen Hobby auseinander zu setzen, brachte CLASSIC SHIP COLLECTION durch seine marketingorientierte Unternehmensstrategie vielen Schiffsliebhabern den Einstieg in die faszinierende Welt der Schifffahrt in Form dieser kleinen Exponate näher.

Heute, nach etwas mehr als 13 Jahren ist das Travemünder Unternehmen mit Kunden in allen Erdteilen, nicht nur in Schifffahrtskreisen, ein Begriff. Die Modelle werden ausschließlich direkt an den Endkunden verkauft, das heißt, es gibt sie nicht im Handel. Dabei spielt das Internet seit Anbeginn eine wichtige Rolle. Schon 1997 bei der Gründung war CLASSIC SHIP COLLECTION mit einem zwar noch recht einfachen, aber funktionierenden Shop im Netz. Seit März 2002 hat man einen Datenbank gestützten Webshop eingerichtet, der seitdem für einen deutlich ansteigenden Umsatz sorgt.

Neben dem Privatkunden ist natürlich auch der industrielle Abnehmerkreis, wie Reedereien, Werften oder auch andere Unternehmen ein wichtiger Faktor für CLASSC SHIP COLLECTION. Als hochwertiges und repräsentatives Geschenk zu besonderen Anlässen hat man hier die Metallmodelle aus Travemünde kennen und schätzen gelernt. Auch als Preise für Regatten oder andere Wettbewerbe finden die Schiffe mittlerweile Anwendung.
Wie entsteht nun aber so ein Präzisionsmodell? Vorweg nur soviel: häufig dauert es von der Produktidee bis zur Fertigstellung des verkaufsfähigen Schiffes mehr als 1 Jahr. Zunächst gilt es, alle verfügbaren Unterlagen über das Vorbild des zu entwickelnden Modells zu sammeln.
Dabei gibt es die unterschiedlichsten Wege: handelt es sich um ein historisches Schiff wie z.B einen Liner wie den IMPERATOR, so ist auf Literatur, Werft- oder Reedereiarchive, Schifffahrtsmuseen oder auf im Privatbesitz befindliche Quellen zurück zu greifen. Bei modernen Einheiten sind oft Werften oder Auftraggeber hilfreich. Ist das Material zusammengetragen, wird eine Modellkonstruktionszeichnung von einem erfahrenen Schiffbaukonstrukteur erstellt. Anhand dieser Pläne entsteht dann in Handarbeit das so genannte Urmodell. Von diesem wird dann die erste Form genommen, in die dann der Prototyp gegossen wird. Dieser Prototyp wird anschließend nach vorhandenen Farbvorlagen bemalt. Erst jetzt erfolgt die erste Begutachtung durch unseren Schiffbauingenieur und die Korrekturanweisungen für die Urproduktion werden formuliert. So eine Ausarbeitung kann bis 20-40 DIN A 4 Seiten ausmachen. Je nach Qualität der Vorlagen und der Pläne sowie der Genauigkeit des Urmodellbauers kann es nur zu geringfügigen Änderungen kommen, oder aber es muss das ganze Modell neu gebaut werden. In der Regel sind zwischen 1-4 Korrekturmodelle notwendig bis die Serienproduktion anlaufen kann.

Da die Modelle sich durch eine außergewöhnlich hohe Genauigkeit und Detailtreue auszeichnen, werden sie nicht aus einem Stück gegossen, sondern werden aus vielen Einzelkomponenten zusammengefügt. Nur so können z.B. Decksdurchsichten richtig dargestellt werden.

Parallel zu der Modellentwicklung wird die Markteinführung vorbereitet. Dies geschieht auf verschiedenen Wegen. In unserem Newsletter BORD-TELEGRAMM, der in unregelmäßigen Abständen erscheint, wird das Modell mit kurzer Vorbildbiografie angekündigt. Das gleiche geschieht über Rubrik „News“ auf unserer Internetseite.

Auf wichtigen Messen wie der SMM - Schiff, Maschine Meerestechnik in Hamburg oder der TransportLogistik in München waren und sind wir vertreten.

Eine besondere Position in unserem Sortiment stellen die Modelle der Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, (DGzRS) Bremen, dar. Diese werden im Maßstab 1:220 gefertigt und erfreuen sich bei den Freunden und Förderern des Rettungswerkes großer Beliebtheit. Das von jedem verkauften Stück ein Benefizanteil von CLASSIC SHIP COLLECTION an die DGzRS geht, versteht sich fast von selbst. So wird im Laufe des Jahres 2009 mit dem Modell der EISWETTE eine gelungene Neuentwicklung der DGzRS in die Modellpalette eingereiht.

Durch den hohen Qualitätsstandard sind die Modelle auch in großen Schifffahrtsmuseen wie dem Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven oder im New Yorker South Street Sea Port Museum zu sehen. Auch in dem im Sommer 2008 eröffneten "Internationales Maritimes Museum Hamburg" finden Sie unsere Modelle. Aber auch große Privatsammler haben den Wert dieser maritimen Kostbarkeiten erkannt und reihen Stück für Stück in Ihre Sammlungen ein.

Seit Dezember 2008 arbeitet CLASSIC SHIP COLLECTION in eigenen Räumen am Strandweg 5 in Travemünde. Ein weiterer wichtiger Schritt in der Unternehmensentwicklung war die zum 1.1.2009 erfolgte Übernahme der Firma Carat Schiffsmodelle. Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit noch einmal erhöht und ein noch breiteres Angebotsspektrum den Kunden zur Verfügung gestellt.

Mit CLASSIC SHIP COLLECTION ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in Travemünde beheimatet, das durch seine Internationalität sicherlich mit dazu beiträgt, den Bekanntheitsgrad des zweitältesten deutschen Seebades weiter zu erhöhen, da in jeder Korrespondenz auf den Ort verwiesen wird.
 
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